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28.09.12

Haben die deutschen Medien die Energiewende herbeigeschrieben?

Wie haben europäische Medien über die Reaktorkatastrophe von Fukushima berichtet und was lässt sich aus Art und Umfang der Berichterstattung ablesen?

Dieser Frage sind die beiden Mainzer Medienwissenschaftler Hans Mathias Kepplinger und Richard Lemke nachgegangen. Sie haben die Berichterstattung über das Seebeben, den Tsunami und die Reaktorkatastrophe für die Zeit vom 11. März 2011 bis zum 10. April 2011 in 25 Zeitungen und Zeitschriften sowie 12 Fernseh-Nachrichtensendungen aus Deutschland, Frankreich, England und der Schweiz analysiert. Ihr Ergebnis: Die deutschen und schweizer Medien haben, anders als die französischen und die englischen, den Supergau von Fukushima als "Menetekel" der Kernkraft dargestellt, das nach Konsequenzen verlange. In dieser Bewertung spiegelten sich die "vorherrschenden Einstellungen und Meinungen" der Journalisten in den jeweiligen Ländern wider, schreiben Kepplinger und Lemke. Mit anderen Worten: Mit der journalistischen Unvoreingenommenheit ist es in Sachen Fukushima nicht weit her. Die Ergebnisse der Untersuchung gibt es hier. Eine kritische Würdigung durch Stephan Russ-Mohl in der NZZ findet sich hier.


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