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21.11.13

FTJ geht der Fabrik der Zukunft auf den Grund

„Per Du mit R2-D2? Wie intelligent ist die Fabrik der Zukunft?“ – Diese Frage diskutierten am Mittwoch, 20. November, Journalisten mit Managern und Experten aus Unternehmen sowie Wissenschaftler. Das Forum Technikjournalismus hatte, gemeinsam mit dem Veranstaltungspaten ABB, in die Redaktionsräume der F.A.Z. in Frankfurt geladen.

Inka Wichmann, F.A.Z. Publishing, eröffnete den FTJ "Executive Talk" mit einem prägnanten 300-Sekunden-Statement über die "Vision der Zukunft - Industrie 4.0" und forderte die anwesenden Unternehmensvertreter auf, Journalisten Geschichten rund um die "vierte industrielle Revolution" zu liefern.

Anschließend führte Professor Dr. Thomas Bauernhansl, Leiter des Instituts für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF) an der Universität Stuttgart und Leiter des Fraunhofer Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung, in die "Industrie 4.0" ein und erläuterte das ökonomische Potenzial für den Industriestandort Deutschland. Mit dem Konzept Industrie 4.0 lege Deutschland die Grundlage für die wertschaffenden Prozesse mit dem Ziel, Wachstum und Wohlstand vom Ressourcenverbrauch zu entkoppeln. Dies sei der nächste Schritt zu noch mehr Varianz bei höherer Produktivität und zu noch kleineren Stückzahlen mit einer noch höheren Einbindung der Kunden in den Produktionsprozess. Seiner Einschätzung nach ist eine Produktivitätssteigerung von 30 bis 50 Prozent realistisch. Komplexität könne nur mit Komplexität begegnet werden, so Bauernhansl, genau hier läge die Chance für deutsche Firmen.

Die Industrie-Produkte von morgen organisieren ihre Herstellung selbst. Die Virtualität des World Wide Web und die Realität in den Fabrikationshallen wachsen zusammen. Doch welches technische Potenzial steckt tatsächlich hinter der schönen, neuen Welt von Industrie 4.0? Wie verändern intelligente Maschinen den Produktionsprozess? Und wo bleibt der "Humanfaktor": Welche Rolle spielt künftig der Mensch - mit seiner Kreativität und seiner Arbeitskraft? Über diese und viele weitere Fragen diskutierte die hochkarätig besetzte Expertenrunde mit den anwesenden Journalisten: mit dabei waren Dr. Peter Terwiesch, Vorstandsvorsitzender ABB AG, Rainer Glatz, Geschäftsführer VDMA Fachverband Software, Professor Bauernhansl, sowie Dr. Lars Adolph, Wissenschaftlicher Leiter des Fachbereichs Produkte und Arbeitssysteme der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

Christian Preiser, Forum Technikjournalismus, und Georg Küffner, F.A.Z., moderierten das Gespräch.

Es folgten angeregte Lunch`n`Talk Diskussionen, etwa zu der Frage, wie die Mensch-Maschine-Interaktion der Zukunft aussehen wird.

Das Programm können Sie hier einsehen.


Fakten. Fakten. Fakten. Prof. Dr. Thomas Bauernhansl

Fakten. Fakten. Fakten. Prof. Dr. Thomas Bauernhansl

Diskussion: Wie intelligent ist die Fabrik der Zukunft

Diskussion: Wie intelligent ist die Fabrik der Zukunft

Dr. Peter Terwiesch, Vorstandsvorsitzender ABB AG

Dr. Peter Terwiesch, Vorstandsvorsitzender ABB AG

Rainer Glatz, VDMA, Dr. Lars Adolph, BAuA

Rainer Glatz, VDMA, Dr. Lars Adolph, BAuA


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